WORK // illustration digital


PANKOWER ZEITEN // Das Journal zur Dauerausstellung
begleitende Illustrationen der ersten Ausgabe
Kategorie: Illustration // analog
Tools: Bleistift // Adobe Photoshop

PANKOWER ZEITEN //
Das Journal zu Dauerausstellung im Museum Pankow

begleitende Illustrationen zur Geschichte: "Bolle-Mädchen müssen taugen"


Das Museum Pankow versteht sich als Einrichtung der Forschung, Sammlung, Vermittlung und Bewahrung. In unterschiedlichen Präsentations- und Veranstaltungsformen wird die Geschichte und Gegenwart des Nordostens von Berlin dargestellt und zur Auseinandersetzung darüber angeregt. Neben dem Hauptstandort in der Prenzlauer Allee 227/228 mit der Dauerausstellung "Gegenentwürfe - Der Prenzlauer Berg vor, während und nach dem Mauerfall" und einer Halle für Sonderausstellungen, verfügt das Museum über Ausstellungsräume in der Heynstr. 8. Ergänzt werden die beiden Museumsstandorte durch temporäre Ausstellungsprojekte im Stadtraum.
TEXT: http://www.museumsverband-pankow.berlin.de

WOMBLE ON TOUR
ACRYL AUF LEINWAND

Illustration // analog
Bolle-Mädchen müssen taugen

Mann, war das heiß. "Setz da her", sagte der Junge. Er war vielleicht vierzahn Jahre. Klara hockte sich neben ihn auf den Kutschbock. Sie war zwölf. "Bin Kurt, aber alle saren Bolle" Er ruckte seine Schirmmütze zurecht. Klara nickte. Sie wusste, dass alle Milchkutscher-Buben von Berlins größter Meierei Bolle hießen. Und sie wollte ein Bolle-Mädchen werden. Nein, sie musste ein Bolle-Mädchen werden. "Ma sehen, ob de wat taugst", sagte Bolle und ließ die Peitsche über den Rücken der Pferde tanzen. "Los!" Er sah Klara an. "Bei der Hitze muss dit noch schneller jehn als wie sonst." Klara taten die Gäule leid, aber sie sagte nichts...
...Zehn Kannen! Klara schleppte die die ersten zwei Kannen rüber und rannte zurück zum Wagen. Bolle stand im Schatten und rauchte. "Wenn de ma helfen täts, jings schneller", sagte Klara und nahm die nächsten Kannen. "Bolle schleppt keene Kannen", erwiderte Bolle knapp. "Ick teil och meen Trinkgeld mit dir." Was für Trinkgeld? dachte Klara in dem Moment, als sie den Satz gesagt hatte. Sie konnte Bolle doch nichts von ihrem kargen Lohn abgeben. "Wenn det so is, willich ma nich so sein, wa?" hatte Kurt da schon gesagt, die Kippe weggeschnippt und sich zwei Kannen geschnappt.
http://www.geschichtsbüro-müller.de
http://www.museumsverband-pankow.de

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Die Nächte in der afrikanischen Savanne sind oft bitterkalt... und wenn dann morgens die ersten Sonnenstrahlen einen neuen Tag ankündigen veranstalten die Elefanten ein riesiges Elefanten-Trompeten-Konzert!
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Bolle-Mädchen müssen taugen

Mann, war das heiß. "Setz da her", sagte der Junge. Er war vielleicht vierzahn Jahre. Klara hockte sich neben ihn auf den Kutschbock. Sie war zwölf. "Bin Kurt, aber alle saren Bolle" Er ruckte seine Schirmmütze zurecht. Klara nickte. Sie wusste, dass alle Milchkutscher-Buben von Berlins größter Meierei Bolle hießen.
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